Wie eine Studie zeigt, geht es in vielen Banktexten weniger darum, die Kunden zu informieren, als darum, juristisch wasserdicht zu sein oder vielleicht sogar die Wahrheit zu verschleiern. Mit einer unverständlichen Sprache lassen sich unangenehme Dinge wie ein hohes Risiko oder hohe Kosten leicht verbergen. Wer liest schon das Kleingedruckte, zumal wenn es sich über 30 Seiten erstreckt? Die Bundesregierung hat nun eine Initiative gestartet, wonach Banken in kurzen Informationsblättern über wesentliche Eigenschaften und Risiken eines Bankprodukts aufklären müssen. Mit der Transparenz in der Sprache bei deutschen Banken ist es laut SZ noch nicht allzu weit her. Dabei ist eine klare Sprache eine Voraussetzung um keine Parallelwelt aufzubauen, die den Kunden verborgen bleibt.
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Erster Absatz: (c) Süddeutsche Zeitung, 28.02.2011 (teilweise gekürzt und geändert)