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Markenprüfung
Effektive Prüfung neuer Markennamen
Wir prüfen alle Namen auf ihre Verwendbarkeit in den für Ihr Vorhaben relevanten Datenbanken und Warenklassen. Ob Sie einen Marken-, Produkt- oder Unternehmensnamen suchen, ein regionales Geschäft oder weltweiten Vertrieb planen: Eine sorgfältige Namensprüfung und insbesondere Markenprüfung ist immer wichtig!
Selbst wenn Sie zunächst keinen Markenschutz anstreben, muss sichergestellt werden, dass der Name nicht schon anderweitig in derselben Branche genutzt wird. Sonst droht Ärger in Form von Widerspruch und Abmahnungen, im schlimmsten Fall muss man den Namen ändern. Das ist ärgerlich und aufwändig, besonders wenn der Name bereits eingeführt ist. Aber vor allem ist es unnötig.
Ist eine Markenprüfung teuer?
Grundsätzlich ja, aber wir haben wissen, wie wir den Aufwand und die Kosten reduzieren können. Wir prüfen alle Namen, die wir vorschlagen schon so weit vor, dass sie beim Anwalt mit höchster Wahrscheinlichkeit grünes Licht für die Markeneintragung erhalten. Was heißt: „mit höchster Wahrscheinlichkeit?“ Markenrecht ist kompliziert und eine 100%ige Sicherheit kann kaum je gegeben werden. Beispielsweise muss ein Name nicht nur in der identischen Schreibweise geprüft, sondern auch in optisch und phonetisch ähnlichen Schreibweisen, mit anderen Endungen, einzelnen Buchstaben mehr oder weniger und weiteren verwechslungsfähigen Abwandlungen. Das braucht Zeit und Erfahrung, um einschätzen zu können, ob ein gefundener ähnlicher Treffer zum Ausschluss führen sollte oder nicht.
Beispiel für eine zu hohe Markenähnlichkeit:
Ein Fintech Start-up konnte nicht unter dem avisierten Namen Vanta starten, da es bereits ein Angebot namens Vantik in der Finanzbranche gab. Eine Suche nach rein identischen Marken hätte in diesem Fall also nicht geholfen. Nicht umsonst werden Markenrechtsstreits oft vor Gericht ausgetragen, da manche Frage nach Verwechslung und Ähnlichkeit nur so geklärt werden kann.
Das will man natürlich vermeiden und beauftragt eine spezialisierte Markenrechtskanzlei. Aber auch dort wird nur eine relativ hohe – oder geringe – Wahrscheinlichkeit für ein Verwechslungsrisiko mit älteren Marken bescheinigt werden. Denn auch die Fachleute können nicht garantieren, dass die Eintragung locker durchgeht. Und je mehr eigene Namensideen man in die anwaltliche Prüfung gibt, desto teurer wird es tatsächlich.
Also was tun?
Sicherheit durch akribische Vorab-Recherchen
Die Devise lautet: Möglichst gut und detailliert vorprüfen, bevor man zum Anwalt geht oder die Marke anmeldet. Zu unserem Angebot gehört daher auch eine akribische Markenrercherche und nicht nur das: bevor ein Name „herausfliegt“, kommt parallel zur Prüfung unser Naming-Knowhow zum Einsatz. Wenn nötig entwickeln wir dann parallel zur Prüfung mögliche Varianten des Namens, so dass dieser in kreativer Abwandlung im besten Fall doch noch verwendet werden kann. Zum Beispiel, indem der Name durch mehr, weniger oder andere Buchstaben, Silben oder Worte so verändert wird, dass er bessere Aussichten hat für den Markenschutz.
Das unterscheidet unser Vorgehen von der einer Markenanwaltskanzlei maßgeblich: Sie bekommen nicht nur die Aussage, ob ein Name warscheinlich geht oder nicht, sondern zusätzliche Alternativen genannt, die besser durch die Prüfung kommen können. Das heißt natürlich nicht, dass der Markenanwalt nicht mehr gebraucht wird. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten dürfen, ist der Rechtsexperte natürlich immer noch gefragt, wenn es darum geht, mögliche Markenverwechslungen einzuschätzen und dann natürlich den Markenschutz einzuleiten.
Markenschutz – was kostet das?
Viele Unternehmen kommen zu uns, wenn sie bereits einige Namensideen juristisch haben prüfen lassen und dann frustriert feststellen, dass kein einziger Name übrig bleibt. Ärgerlich, wenn man nach vielen Brainstormings und Auswahlrunden wieder komplett „zurück auf Start“ fällt. Oder wenn es bereits einen Widerspruch gab und der Name aus rechtlichen Gründen geändert werden muss. Insbesondere dann ist eine akribische Vorrecherche essentiell, um nicht nochmal in die gleiche Falle zu tappen.
Je nach Ausgangssituation bieten wir verschiedene Möglichkeiten:
1) Ihre eigenen Namensideen vorab prüfen lassen
Wir vereinbaren, für welche Länder, Gebiete und Warenklassen wir ihre bereits existierenden Namensideen prüfen. Der Aufwand dafür hängt von der Anzahl der Namen, den Anforderungen und der Branche ab (manche Branchen wie die IT-Branche und manche Länder wie China sind aufwändiger zu prüfen als andere). Wenn es sich um mehrere Namensideen handelt, bieten wir günstige Pakete an, z.B. für fünf oder 50 Namen. Ergänzt werden können die Prüfung nach Firmennamen im Handelsregister und Internet- und Domainchecks.
Zusätzlich können wir, wenn gewünscht, bei wenig aussichtsreichen Namensideen eine Weiterentwicklung der Namen vornehmen und so versuchen, Ideen in abgeänderter Form aussichtsreicher zu gestalten.
Wir empfehlen immer, sich zusätzlich bzw. anschließend juristischen Rat zu holen und die Namen dort final absegnen zu lassen – wenn Sie möchten übernehmen wir das und leiten direkt an eine unserer Partnerkanzleien weiter.
2) Namen von Namestorm entwickeln und vorprüfen lassen
Wenn Sie eine Namensfindung bei uns in Auftrag geben, können Sie die Vorab-Prüfung gleich mit bestellen. Sie erhalten nur Namen, die von uns akribisch vorrecherchiert werden. Um den Aufwand für diese Recherchen im Rahmen zu halten, haben wir ein effektives Vorgehen entwickelt:
- Für eine erste Ideenlieferung, eine „Longlist“ oder ein erster „Schulterblick“ mit möglichen Ideen und Richtungen werden alle Namen zunächst „identisch“ gecheckt. Also in eben der Schreibweise wie vorgeschlagen. Meist wird auch eine Suchmaschinenrecherche in dieser ersten Runde inkludiert. Hierbei streichen wir im Vorfeld bereits alle Ideen, für die wir ältere Marken, Unternehmen, Angebote oder sonstige störende Treffer finden. Je nach Projekt fallen hier häufig 50-70% aller ersten Ideen heraus.
- Die Favoriten, die von Ihnen ausgewählt werden, unterziehen wir einer weiteren tiefergehenden, so genannten erweitert-identischen oder Ähnlichkeits-Prüfung. Bei dieser Prüfung verkleinert sich die Liste der Namen, die weiter im Rennen sind deutlich weiter. Von ursprünglich 100 Ideen bleiben so im Schnitt 5 übrig, die wir als besonders aussichtsreich einstufen.
Je nach Anforderung führen wir zusätzlich eine kulturell-linguistische Namensprüfung durch, um Ähnlichkeiten mit unerwünschten Begriffen in den relevanten Sprachen aufzudecken. Auch ein Wirkungstest in Form einer Marktforschung kann ergänzend durchgeführt werden, was sich vor allem im B2C-Bereich anbietet.
Unsere stufenweise Vorgehensweise bei den Prüfungen ist effizient und damit kosten- und zeitsparend. Wir prüfen nur das was notwendig ist.
Mit dieser bewährten Vorgehensweise tragen wir dazu bei, nicht nur den stärksten Namen für jedes Vorhaben zu finden, sondern auch dessen Verwendbarkeit und Schutzfähigkeit zu sichern.
Name(n) gesucht? Gerne hier entlang.
…wenn der ultimative Name für Ihr Vorhaben noch fehlt.
Oder wenn es strategische Namensfragen zu lösen gibt.