Namenskreation: professionelle Methoden für die Namensfindung
Wie Teams und Unternehmen mit strukturierten Kreativtechniken starke Namen entwickeln
Wir haben spezielle Kreativtechniken ausgetüftelt und abgewandelt, die für die Ideensuche funktionieren, aber vor allem auch für: Namen. Denn dazu war bisher nichts Explizites zu finden. Nun kann jedes Marketingteam oder Startups namenskreativ und -erfolgreich werden. Und statt sich von langen, mittelguten Vorschlagslisten von ChatGPT erschlagen zu lassen, können Sie viel originellere Namensideen finden. Außerdem zeigen wir weiter unten wie Sie unterstützend eine europäische KI für sich arbeiten lassen.
Falls Sie bereits eine KI-Namensliste vor sich liegen haben und unsicher sind, was davon überhaupt rechtlich und kreativ taugt: Mit unserem KI-Naming-Check filtern wir Ihre Favoriten und prüfen das echte Marktpotenzial.
Wer schon einmal in die Verlegenheit Namensideen gesucht hat kennt die Situation: Man starrt auf eine leere Wortwolke (oder ein leeres Textdokument) und weiß nicht weiter. Für uns Namensfinder-Profis gehört das Ideensuchen und -finden zum täglichen Geschäft und sollte uns leicht fallen. Dennoch haben auch wir manchmal das Gefühl: Da geht noch mehr, irgendwo lauern noch Ideen, auf die wir noch nicht gekommen sind.
Was uns dann hilft, sind smarte Kreativtechniken. Altbewährte und solche, die wir für unsere Arbeit modifiziert und erweitert haben. Die Techniken zwingen einen dazu, gedankliche Umwege oder ganz andere, überraschende Wege zu gehen. Das macht Spaß und nimmt den Druck, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Wir haben schon etliche unserer Namenskreationen mithilfe dieser Methoden erdacht, teils im Team, teils in Einzelarbeit.
Daher starten wir mit einigen der besten Methoden aus unserer Kreativ-Schatzkiste. Den Anfang macht:
#1: Wordwriting ABC
Brainwriting ist eine Variante des Brainstormings, bei der Stichworte notiert und im Team zu jedem Stichwort Ideen aufgeschrieben, statt laut ausgesprochen, werden. Anschließend wandern die Stichworte weiter zum nächsten Teilnehmenden und werden nach und nach mit immer mehr Ideen zu den bereits notierten ergänzt. So kommen schnell sehr viele Ideen zusammen.
Speziell für die Namensfindung – wie auch in unserem Leitfaden zur Namensfindung beschrieben – ist als erster Schritt die Suche nach passenden Wörter elementar, bevor man schon über passende Namen nachdenkt. Möglichst viele Wörter dienen später als Bausteine für unterschiedlichste Namenstypen.
Daher heißt das Brainwriting bei uns „Wordwriting“ und wir stellen hier die besonders effektive Variante des „Wordwriting ABC“ vor. Man kann die Methode auch für alle anderen Ideenfindungen verwenden.
- Was braucht man? Ein Blatt für alle Teilnehmenden (mindestens DIN A4) und Stifte oder ein entsprechendes virtuelles Board, z.B. miro oder conceptboard. Die Methode eignet sich auch sehr gut, um alleine in die Ideensuche zu starten.
- Wie geht das? Notiere das Alphabet auf einem Blatt am linken Rand von oben nach unten. Gehe dann das ABC von oben nach unten durch und „zwinge“ Dich, zu jedem Buchstaben eine passende Assoziation zum Projekt / zum Thema zu finden.
Beispiel: Wir suchen einen Namen für eine neue Tomatensuppen-Marke. Das Wordwriting ABC könnte dann so aussehen:
A – Aroma
B – Basilikum
C – ?
D – Dose
E – Essenz
F – Frisch
G – Genuss
H – Happy
I – Italien
… usw.
Fällt einem spontan zu einem Buchstaben gar nichts ein, so lassen wir ihn einfach aus. Oder wir lassen hier mal unterstützend die KI für uns arbeiten: Zum Beispiel mit dem datenschutzfreundlichen Mistral Chat können Sie gezielt auch nach ungewöhnlicheren Begriffen mit bestimmtem Anfangsbuchstaben fragen.
Achtung! Nicht alle Begriffe scheinen auf den ersten Blick hilfreich. Aber darauf kommt es erst mal nicht an. Beim Worte- bzw. Ideensammeln dürfen auch die abwegigsten Ideen notiert werden – und können durchaus im weiterem Verlauf des Ideenprozesses zu einer genialen Namensidee führen.
Der Clou: Du wirst merken, dass durch den Zwang, einen Begriff mit genau diesem Buchstaben zu finden, mehr ungewöhnliche Worte generiert werden, als durch reines „freies“ Nachdenken.
Das Ergebnis: Die Methode ist unkompliziert in der Durchführung und kann alleine oder im Team angewendet werden. Sie bringt etwas Struktur ins Ideenchaos und bei aller Einfachheit interessante und überraschende Ergebnisse hervor. Die Suche nach Worten macht damit enorm Spaß!
#2: Wonderpictures
… oder: Wie kommt man von Eiswürfeln auf einen Namen für ein innovatives Trainingskonzept?
Die Methode „Wonderpictures“ ist aus der Reizbildanalyse, auch Bisoziation genannt, entstanden und hat von uns natürlich einen schickeren Namen bekommen. Nicht nur weil dieser ansprechender klingt, sondern auch weil er noch besser beschreibt, was eigentlich bei dieser Methode passiert: Man ist erstaunt über die „wunderbaren“ Ergebnisse.
- Wen braucht man? Geht alleine oder im Team. Im Team sollte jemand die Moderation übernehmen, die anderen sollten möglichst unvorbereitet sein.
- Was braucht man? Zettel und Stifte für jeden Teilnehmenden oder ein entsprechendes virtuelles Board mit gemeinsamem Zugriff. Mehrere zufällig ausgesuchte Bilder, die möglichst nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben: Landschaftsbilder, Menschen in anderen Situationen, Gebäude, Tiere oder einzelne Elemente aus der Natur. Man kann die Bilder im Internet suchen oder aus Zeitschriften oder Bildbänden entnehmen. Im Team sollte jemand die Bilder vorab aussuchen und den anderen spontan zeigen. Wenn man alleine ist, kann man das erste Bild nehmen, das man im Internet findet oder zufällig eine Seite in einem Magazin aufschlagen.
Tipp: Kopiere diesen Prompt für Zufallsbilder und füge ihn z. B. in Mistral ein:
"Suche mir 4 zufällige, völlig unterschiedliche Fotografien als Inspirationsimpulse für einen Kreativ-Workshop. Die Motive sollen möglichst wenig miteinander zu tun haben und aus ganz unterschiedlichen Bereichen stammen, z. B. Menschen, Alltag, Architektur, Natur, Gegenstände, Technik, Reisen oder ungewöhnliche Situationen. Nutze abwechselnd frei zugängliche Bildplattformen wie Unsplash, Pexels oder Pixabay und gib mir nur die 4 direkten Links zu den Bildern oder Bildseiten aus. Wähle bei jeder Ausführung neue, zufällige Motive."
- Wie geht das? Sobald man das Bild sieht, schreibt man spontane Assoziationen/Gedanken/Gefühle zu diesem Bild auf. Konzentriert euch nur auf das was ihr auf dem Bild seht. Wenn alle Teilnehmenden idealerweise 5-10 Begriffe notiert haben, wird das nächste Bild gezeigt. Du kannst mehrere Bilder nehmen. Mehr als 3 bis maximal 5 sollten es allerdings nicht sein, da sonst unübersichtlich viele Begriffe zusammen kommen.
Nehmen wir an, wir suchen einen Namen für eine Datenmanagement-Software. Beim Bild eines Segelschiffs findet man z.B. die Worte Wind, Kapitän, Meer, Anker, Freiheit … etc. Das ist der Punkt, an dem man sich vielleicht ein bisschen wundert: Wohin soll das in Bezug auf unser zu benennendes Thema führen?
Daher prüfen wir im zweiten Schritt, welche Worte eine Verbindung zum Thema herstellen könnten. Beim Wort „Wind“ kommen wir vielleicht nicht weiter. Aber bei „Meer” kommt der Gedanke an ein „Meer von Daten“ oder an eine Insel auf. Warum eine Datenbank-Lösung nicht als eine Insel sehen, die in einem unendlichen Meer von Daten den notwendigen Halt gibt? Das englische Wort island wird in der Wortsammlung notiert und lässt sich später vielleicht in einem Namen verwenden – und so weiter.
Beispiel: Namensfindung für ein neues EMS-Trainingskonzept (EMS = Elektromyostimulation, bei der die Muskeln mit elektrischen Strom stimuliert werden). Der Name für die Neugründung sollte sich ausreichend von bestehenden Angeboten unterscheiden und eine etwas breitere Zielgruppe ansprechen. Also nicht zu sehr auf „Muskeln“ oder „Action“ abzielen, sondern eher auf eine effiziente Art, fit zu bleiben und dabei nicht zuviel Zeit zu investieren.
Bei der Namenssuche haben wir die Methode Wonderpictures angewandt, um von den naheliegenden Worten rund um Sport und Fitness weg und hin zu anderen Begriffen zu kommen.
Im ersten Schritt wurden zum Bild mit den Eiswürfeln unter anderem folgende Assoziationen gefunden: kalt, glatt, nass, kantig, erfrischend, frieren, etc.
Im zweiten Schritt, bei der Übertragung aufs Thema, kamen wir mit der Assoziation glatt auf „faltenfrei“ und weiter auf den Gedanken „10 Jahre jünger“ aussehen. Das führte uns zur Namensidee: „Minus 10“, auch übertragbar auf 10 Kilo abnehmen, 10 mal weniger Zeiteinsatz beim Trainieren, etc. Im späteren Verlauf des Naming-Prozesses wurde daraus der nun in München im ersten Studio etablierte Name tenless kreiert. Ob diese Idee wohl ohne den Einsatz der Wonderpictures auf der Vorschlagsliste gestanden hätte?
Achtung: Auf diese Methode muss man sich ein bisschen einlassen. Denn der zweite Schritt, passende Verbindungen zum Thema zu finden, kann schwerfallen oder bei manchen Worten nicht auf Anhieb gelingen. Gebt dann nicht auf und versucht es einfach mit den nächsten Begriffen.
Der Clou: Das Geheimnis sind wieder Gedankenketten. Diesmal mit einem kleinen Umweg über die Bilder. Man konzentriert sich auf etwas komplett anderes und wird automatisch vom Thema weggeleitet. Das entspannt und macht Laune.
Der Legende nach ist der bekannteste und teuerste Markename der Welt so entstanden: Steve Jobs war eines Tages auf einer Apfelfarm. Als es um die Namenssuche für seine Computerfirma ging, dachte er an die Äpfel und fand, dass Apple „fun, spirited and not intimidating” klingen würde. Hat nichts mit Computern zu tun, aber erzeugte das passende Bild einer modernen Marke.
Das Ergebnis: Mehrere ungewöhnliche und „anders” anmutende Begriffe, die sich sonst wohl nicht ergeben hätten. Ansätze für Namen, die später mit anderen Worten zusammen oder auch für sich allein – siehe tenless oder Apple – zu einer coolen Namensidee werden können.
#3: Wordwriting 6-3-2
Die unter der „6-3-5 Methode“ bekannte Kreativtechnik ist vielleicht die am meisten strukturierte mit recht strengen Vorgaben: 6 Teilnehmende schreiben je 3 Ideen in 5 Minuten auf. So können innerhalb von 30 Minuten 108 oder mehr Ideen zustande kommen.
Für die Namenssuche haben wir die Methode variiert und nennen sie 6-3-2. Da wir nicht nach komplexen Lösungsansätzen z. B. für technische Probleme suchen, für die man durchaus 5 Minuten brauchen würde. Für die Wortsuche reichen uns 2 Minuten Denkzeit meist aus.
- Wen braucht man? Ein Team von idealerweise sechs Leuten. Es geht aber auch mit weniger. Empfehlen würden wir mindestens drei Teilnehmende, um gute Ergebnisse zu erzielen.
- Was braucht man? Sechs Zettel bzw. genauso viele Zettel wie Teilnehmende und Stifte oder ein entsprechend aufbereitetes virtuelles Board. Eine Uhr/Smartphone zum Zeitmessen.
- Wie geht das? Auf die Zettel wird die Tabelle der 6-3-2 Methode gezeichnet (siehe Tabelle unten) mit je einem Merkmal bzw. einem anderen besonderen Thema als Überschrift. Alle Teilnehmenden erhalten einen Zettel bzw. starten mit einem Merkmal. Die Uhr wird auf 2 Minuten gestellt – und los geht’s. Alle schreiben auf einen Zettel in die erste Zeile drei Worte oder Ideen (Synonyme, Assoziationen oder Lösungsansätze bei komplexeren Themen), die zum Thema auf dem Blatt einfallen. Man wird am Anfang relativ schnell sein und kann die Zeit auch abkürzen, wenn alle fertig sind. Wenn alle drei Ideen notiert haben, werden die Blätter weiter gereicht. Auf dem neuen Blatt schreiben wieder alle – nun in die zweite Zeile – drei Ideen zum obenstehenden Begriff. Die Blätter werden wieder weitergereicht usw.
Tipp: Es können mehrere Durchläufe gemacht werden, so dass alle Teilnehmenden jedes Blatt mehrmals vor sich hatten – bis man das Gefühl hat, dass „nichts mehr geht.”
Achtung! Die Zeitvorgabe vor allem zum Schluss einhalten und nicht zu lange auf den Gedanken herumkauen. Lieber schnell noch eine vielleicht abwegige Idee notieren als zu lange nachzudenken.
Der Clou: Die strengen Vorgaben bringen auch hier mehr Ideen und Ungewöhnliches hervor. Zudem inspiriert das in den anderen Zeilen bereits Geschriebene zu neuen Ansätzen. Die Methode funktioniert für alle Arten von Ideenfindung, auch für komplexe Lösungsansätze!
Ergebnis: Eine große Zahl an verschiedenen Worten und Begriffen, die auch zu ganz neuen Wortfeldern führen können, z. B. durch Notieren von „Vogel“ zu verschiedenen Vogelarten und Unterarten. Die Variante gibt im Vergleich zu anderen Brainstorming- oder -writing-Methoden mehr Struktur vor, wodurch das Ergebnis „ordentlicher“ und übersichtlicher wird.
#4 Flip-Flop-Methode
Die Flip-Flop-, Umkehr- oder Kopfstand-Methode ist sehr effektvoll, da sie einen zum Negativ- oder Umgekehrt-Denken zwingt und so zu ganz neuen Ansätzen führt. Die Technik wird häufig im Marketing verwendet oder zum Lösen komplexer Probleme. Für das Worte-Suchen eignet sie sich auch hervorragend, besonders wenn man nach einem ersten Wordstorming noch weitere Inspiration sucht.
- Wen braucht man? Alleine oder im Team machbar. Bei größeren Teams Arbeitsgruppen von maximal 5 Teilnehmenden bilden.
- Was braucht man? Zettel oder Post-Its und Stifte. Wenn vorhanden, eignet sich auch ein Flipchart oder eine Pinwand mit Moderationskarten oder virtuelle Coworking-Tools.
- Wie geht das? Das Grundprinzip klingt ganz einfach: eine Problemstellung oder ein Vorhaben, z. B. „Wie können wir unseren Umsatz steigern?“ wird zunächst in das genaue Gegenteil verkehrt – bzw. auf den Kopf gestellt.
Sprich, es werden zunächst Ideen gesucht für das Thema „Wie können wir unseren Umsatz verringern?“. Die gesammelten Ideen werden im zweiten Schritt erst wieder ins Positive umgekehrt. Hört sich vielleicht schräg an, ist aber erstaunlich effektiv. Denn das menschliche Gehirn neigt dazu, eher Probleme zu sehen und sprudelt geradezu, wenn es negative Faktoren oder Unmöglichkeiten finden soll.
Für die Wortsuche haben wir die Methode etwas angepasst und notieren zunächst die wichtigsten Besonderheiten oder Merkmale unseres Produkts oder Unternehmens, für das wir einen Namen suchen.
FLIP: Im ersten Schritt finden wir dann möglichst viele Gegenteile zu diesen Eigenschaften, also was unser Produkt bzw. Unternehmen gerade NICHT sein soll.
Wenn ein Produkt besonders „flexibel” als zentrale Eigenschaft hat, finden wir dazu nun gegenteilige Begriffe wie
– unbeweglich
– schwer
– eingesperrt
– festgesteckt
– starr …
FLOP: Im zweiten Schritt nehmen wir uns diese Negativliste vor und finden zu jedem dieser Begriffe wieder möglichst viele Gegenteile. Also zu „eingesperrt” – z.B. frei, lose, luftig oder zu „schwer“ – leicht, schlank, schwebend, schwerelos … und so fort. Als Ergebnis erhalten wir überraschend vielfältige Synonyme für „flexibel“.
Beispiel: Renaming des Unternehmens aus der Baubranche. Durch einen Zusammenschluss mit einem anderen Unternehmen und die Neuausrichtung auf ein digitales Flottenmanagement wurde ein neuer Name für den bisherigen Namen „SW.Rent“ gesucht.
Namestorm erhielt den Auftrag, einen Firmen- und Markennamen zu entwickeln, der für etwas Neues steht, aber auch auf jahrelanger Erfahrung aufbaut. Um auf andere Begriffe als die naheliegenden für eine Maschinenvermietung zu kommen, haben wir die Flip-Flop-Methode angewandt. Durch die Umkehrung der Umkehrungen wurde u.a. „rock = Fels“ für schweres Material, das transportiert wird, gefunden. „Bird = Vogel““ entstand über die doppelte Umkehrung für leichteres, weil nun digitales Handling.
Die Kombination der auf den ersten Blick gegensätzlichen Begriffe, ROCKBIRD steht nun mit „Rock“ für die Zuverlässigkeit und Expertise – wie ein Fels in der Brandung – und mit „Bird“ für die Leichtigkeit, mit der das Flottenmanagement nun digital organisiert wird. Der außergewöhnliche Name sorgt für eine Marke mit Alleinstellung in der Branche.
Achtung! Es hilft nicht viel, zu unbeweglich nur „beweglich” zu notieren oder zu „leicht“ lediglich „schwer“. Lass Deinen Geist schweifen und denke an alle möglichen gegenteiligen Wörter. Konzentriere Dich nur noch auf dieses eine Wort und finde immer mehr umgekehrte, gerne auch abwegige Begriffe.
Der Clou: Durch die Umkehrung kommt man auf noch mehr Synonyme zu den genannten Produkteigenschaften, da das Gehirn durch das Flip und Flop in andere und extremere Richtungen denkt. „Schwerelos“ wäre wohl nicht unbedingt eine direkte Assoziation zu „flexibel“ und steht nun aber als neuer Begriff in der Wortsammlung.
Das Ergebnis: Die so gefundenen Gegenteile vom Gegenteil werden zu weiteren Wörtern und neuen Wortfeldern mit neuen Möglichkeiten. Auch für sämtliche andere Ideen-Prozesse findet man mit dieser Methode neue, ungewöhnliche Ansätze. Weitaus interessanter und origineller als im Wörterbuch nach Synonymen zu suchen oder nur die KI wilde Listen ausspucken zu lassen, mit Namen, die häufig schon in Verwendung sind. Namen entwickeln wie die Profis sozusagen.
In unserem Naming-Blog „News & Note“ posten wir regelmäßig Tipps und Infos zur kreativen Namensfindung. Wer nichts verpassen möchte, findet in unserem Nameletter noch mehr Spannendes zu Namen.
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